COOPERANTS beim Gaia-X Summit 2025 in Porto: Souveräne Datenräume werden operativ

Porto, 20.–21. November 2025: Der Gaia-X Summit 2025 hat eindrucksvoll gezeigt, dass souveräne Datenräume in Europa längst die Umsetzungsebene erreicht haben. Unter dem Motto „Digital Ecosystems in Action“ wurde deutlich, wie weit technische Grundlagen, Interoperabilität und Governance inzwischen entwickelt sind – entscheidende Voraussetzungen, von denen auch der Gaia-X Lighthouse Data Space COOPERANTS unmittelbar profitiert. Als Aussteller repräsentierte neusta aerospace sowohl COOPERANTS als Projektkoordinator als auch das ASD-X Clearing House (GXDCH).

COOPERANTS war mit eigenem Stand sowie durch die aktive Beteiligung von Arno Scheidereiter, CEO der neusta aerospace und Co-Lead des Gaia-X Ecosystem for Aviation, Space und Defence, im Panel „Data Spaces Ready in Action“ vertreten. Die Diskussion mit Wolfgang Kniejski (EIT Manufacturing) und Ralph Hustadt (BT Group), moderiert von Alberto Curatolo (Gaia-X AISBL), machte klar, dass interoperable Architekturen der Schlüssel zur Vernetzung von Datenräumen über Projekt- und Branchengrenzen hinweg sind. Besonders für KMU entstehen dadurch neue Potenziale, da sie erstmals niedrigschwelligen Zugang zu datenbasierten Ökosystemen erhalten.

Aus zahlreichen Gesprächen und Beiträgen wurde deutlich, warum Data Spaces für Industrie und Hochtechnologie relevant sind: Sie schützen geistiges Eigentum, unterstützen die Einhaltung globaler Regularien und ermöglichen einen sicheren Umgang mit sensiblen Geschäftsdaten. Catherine Jestin, Chairwoman des Gaia-X Board of Directors und Executive VP bei Airbus, formulierte treffend, dass Datenräume notwendig sind, um missions-kritische Daten zu schützen. Für COOPERANTS bildet diese Einschätzung aus der Industrie eine klare Bestätigung des eigenen Ansatzes.

In seinem Beitrag „How to Scale a Data Space and Onboard a Heterogeneous Ecosystem in the Aerospace Sector“ hob Arno Scheidereiter hervor, dass erfolgreiche Data Spaces nicht nur Technologie benötigen, sondern vor allem klare Botschaften, konkrete Mehrwerte und ein gemeinsames Verständnis aller Beteiligten. Komplexität müsse in greifbare Vorteile übersetzt werden – wie höhere Sicherheit, Effizienzgewinne, neuen ROI und verbesserte Wertschöpfung.

Ein weiterer wichtiger Impuls ging vom Gaia-X Trust Framework 3.0 „Danube“ aus, das Automatisierung von Konformitätsabfragen ermöglicht und damit einen zentralen Baustein für skalierbare Ökosysteme legt. Der internationale Austausch – unter anderem mit der Data Society Alliance aus Japan und Digital Trust Canada – unterstrich zusätzlich die globale Bedeutung interoperabler Standards.

Für COOPERANTS ist das Fazit eindeutig: Die technologischen Grundlagen sind geschaffen, der Bedarf ist klar, und erste Projekte demonstrieren den Mehrwert souveräner Datenräume. Die Herausforderung besteht nun darin, diese Ansätze wirtschaftlich tragfähig auszubauen und branchenübergreifend zu skalieren. Der Summit in Porto hat dafür wichtigen Rückenwind geliefert.